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Jahreshauptversammlung 2024 + Vortrag am Donnerstag, dem 12.09.2024
in der Ravenberger Spinnerei
R. 240  19- 21 Uhr

Mehr demnächst!

 


Ukrainische Filmtage in Bielefeld: Dokumentarfilm 26.06.2024, Lichtwerk


Am Mittwoch, den 26.06. um 19.00 Uhr findet im Lichtwerk Bielefeld eine besondere Filmvorführung mit anschließender Diskussion statt. Es wird ein kanadisch-französisch-ukrainischer Dokumentarfilm „Intercepted“ (dt.“Abgefangen“) von Oksana Karpovych aus dem Jahr 2024 gezeigt. Die Weltpremiere fand im Februar 2024 auf der Berlinale statt.

In ruhigen Beobachtungen zeigt die Regisseurin die Landschaften des Krieges und unterlegt die Bilder mit abgehörten Telefongesprächen, die russische Soldaten mit Freunden und Familien zu Hause führen. Diese beinhalten, so Karpovych, Berichte von Plünderungen und Folterungen, offenbaren die entmenschlichende Wirkung des Krieges, lassen aber zugleich paradoxerweise auch die menschliche Seite der russischen Soldaten erkennen. Wie ist es möglich? Wie passt das zusammen? Was ist die Rolle der Propaganda im Krieg? Wie ist die Relation zwischen kollektiver und individueller Verantwortung? Darüber können Sie gerne mit der Regisseurin Oksana Karpovych, die für „Ukrainische Filmtage NRW“ extra aus der Ukraine anreist, im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren. Der Film wird in Originalsprache Russisch mit deutschen Untertiteln präsentiert.

Wir freuen uns auf einen tiefgründigen Kinoabend und Ihre Sichtweisen und Standpunkte in der Diskussion!

 


Gesichter der Krim

Eine Fotoausstellung von Zarema Yaliboylu

 

Im Bereich des Infopunktes der Bibliothek der Universität Bielefeld findet bis zum 23. Mai 2024 eine Ausstellung/art-photo exhibition "Faces of Crimea" der krimtatarischen Foto-Künstlerin Zarema Yaliboylu statt. Die Ausstellung ist werktags von 8:00 - 1:00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 9:00 bis 22:00 Uhr geöffnet.

 

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Gesichter der Krim
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18.09.2022

Das Aquarellbuch als Friedensgespräch in einer heillosen Zeit

 

Die Städtepartnerschaft zwischen Bielefeld und Welikij Nowgorod ist Teil einer von Deutschen und Russen gemeinsam geleisteten Arbeit der Verständigung und Versöhnung nach der Katastrophe, die von deutschem Boden ausgegangen war.
Der nun vom Moskauer Regime Ende Februar begangene und noch anhaltende Tabubruch in der Friedensordnung Europas beschädigt dieses Friedenswerk. Aber wir bewahren es in Erinnerung für die Zeit, die danach kommen wird, denn es bleibt Beispiel und Vorbild.

 

Dieses Buch, das das fiktive Gespräch zweier Maler über die Gräben des Zweiten Weltkrieges hinweg dokumentiert, soll uns dabei helfen:

  • der deutsche Künstler beklagt in seinen Bildern die Zerstörung, die der deutsche Überfall auf die UdSSR in Nowgorod anrichtete,
  • der russische Künstler feiert die Wiederauferstehung der alten Stadt nach dem Friedensschluss im Mai 1945.

Ihre Malweise ist ähnlich, es ist das Bekenntnis zur Aufgabe des Chronisten, der wirklichkeitsgetreu wiedergibt, was er sieht und erlebt. Beide sind Zeitzeugen. Im Jahre 2016 kam es zur Begegnung ihrer Bilder im Museum in Welikij Nowgorod bei einer gemeinsamen Ausstellung:

Ihre Werke konnten stellvertretend als „Kinder“ der Künstler im Rahmen der Städtepartnerschaft ein Friedensgespräch miteinander beginnen – diesen Dialog dokumentiert dieses Buch – in beiden Sprachen.

Als reales Friedensgespräch ist das Buch auch ein Beweis dafür, dass sowohl freundschaftliche als auch gesellschaftliche Verbindungen in dieser Zeit aufrecht erhalten bleiben, an die wieder angeknüpft werden kann nach dem Krieg.

 

Für das Kuratorium Städtepartnerschaft Bielefeld Welikij Nowgorod e.V. Brunhild Hilf

im Sommer 2022


Bei Interesse an dem Aquarell-Buch (15 € plus ggf. Versandkosten)
nehmen Sie bitte per E-Mail Kontakt auf mit Frau Brunhild Hilf
unter bhilf@gmx.de oder telefonisch unter 0521 / 889282.