15.04.2017

 

Anastasia Chaleva würde gern ein Jahr in Bielefeld in einer Familie als au pair leben und arbeiten. Ich kann sie persönlich empfehlen. Sie hat selber einen Einblick in ihr Leben und ihre Motivation für Deutschland verfasst.

Brunhild Hilf (0521-889282)


14.04.2017

 

            Kuratorium Städtepartnerschaft Bielefeld – Welikij Nowgorod * e.V.

                                    ( * Abkürzung im Folgenden: WN)

 

 

Jahresbericht 2016

 

3 Mitgliederversammlungen:

 

25.02.2016  Martin Hoffmann, Deutsch-russische Städtepartnerschaft in Zeiten der Krisen

13.04.2016  Prof. Dr. Jürgen Feldhoff, Erkundigungen in Russland

15.06.2016  Veit Mette, Fotografien von einer Reise nach WN im Mai 2016

 

3 Rundbriefe mit der Einladung zu den MV`s + Presse- u.a. Berichten

 

9 Sitzungen im engen Kreis des Vorstandes

dazu : 6 „Runde Tische“ in Kooperation mit der Stadtverwaltung in Bielefeld und mit Vertretern vieler verschiedener Institutionen in Bielefeld (Mai 16 – Febr.17) zur Vorbereitung des Jubiläumsjahres

 

Themen und Aktivitäten :

Planung des Jubiläumsjahres 2017 (30. Geburtstag der Städtepartnerschaft): Überlegungen und Absprachen mit der Stadtverwaltung in Bi und WN, mit dem Theater, mit der Fachhochschule in Bi und der Universität in WN, mit Schulen etc.

 

Mai 2016 Ausstellung der Aquarelle Gruners und Pustovojtovs im Museum in WN:

Zwei ehemalige Kriegsgegner als Malerkollegen

 

Mai 2016 Ausstellung der Bielefeld-Fotos Veit Mettes auf Einladung der Gruppe „Novyj gorod“ in WN

 

Weitere Kooperation mit der Bi `er Stadtverwaltung:

Beantragung und Verwaltung des Gehaltscents der städtischen Mitarbeiter zum Wohle von sozialen Institutionen/ Initiativen und der Geburtshilfe in WN, deren Besuch im Mai 2016, Recherche möglicher neuer Gehaltscent-Partner

 

„Radio-Brücke“: Regelmäßige Beschreibung von hiesigen politischen, alltäglichen oder zivilgesellschaftlichen Erfahrungen für das lokale Radio Slavia und deren direkte Sendung, Funktion: Kennenlernen der deutschen Partner und Anstoß zur Reflexion des eigenen Alltags.

EU-Klasse des Betheler Gymnasiums: Auswahl der Bewerber, ihre finanzielle Unterstützung durch Spenden von Kuratoriumsmitgliedern und Begleitung hier.

Teilnahme an der Partnerschaftskommission der Stadt Bi und an den Sitzungen der Auslandsgesellschaften der VHS

Einwerbung von Spendenmitteln für die Ausstellungen im Mai 2016 und das Jubiläum 2017

Sichtung von Filmen für künftige filmische Veranstaltungen

 

PLANUNG & PROGRAMM 2017:

3 Mitgliederversammlungen:

23.03. Jahreshauptversammlung mit einem Referat des Gunnar Jütte (Tarusa, Russland) über seine Arbeit dort als Journalist und Initiator von Selbsthilfe-Einrichtungen

weitere werden geplant

dazu voraussichtlich: 3 Rundbriefe

********************

Planung und Feier des 30-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft 2017

(s. Veranstaltungsübersicht)

Organisation von Gästequartieren für den Jubiläumshöhepunkt im Mai 2017, Überlegungen zum Rahmenprogramm

Fortsetzung der Überlegungen zu einer Kooperation im Bereich Mode und Design mit der Theaterpädagogik Bielefeld, der Universität in WN und der Fachhochschule in Bi (langfristiges Recherche- und Inszenierungsprojekt zum Thema „STOFF“ mit dem Ziel einer Aufführung im Theater Bi im Juni 2018)

Planung des Graffiti-Projektes im September : Kooperation mit der Gruppe „Novyj gorod“ in WN

Fortsetzung der langfristigen Projekte : Gehaltscent, EU-Klasse, Radio-Brücke, Filmprojekt . . . .

 

Brunhild Hilf

(Stand : 7.3.17)


19.03.2017

Sehr verehrte Mitglieder und Freunde Welikij Nowgorods, sehr geehrte Gäste !

 

Hiermit laden wir Sie herzlich ein zur Jahreshauptversammlung des Kuratoriums am

 

Donnerstag, dem 23. März um 19:30 Uhr

im Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum neben der Matthäuskirche, AmBrodhagen 36

 

Als Referent ist zu Gast der Journalist Gunnar Jütte, der seit 1992 in Russland lebt, seit 1994 in der Stadt Tarusa an der Mündung des Flusses Tarusa in die Oka, 140 km südlich von Moskau. Von dort aus publiziert er die meistgelesene deutschsprachige Internetzeitung Russlands russland.NEWS. Mit einem Schweizer Freund betreibt er die Stiftung Raduga („Regenbogen“), die – politisch und religiös unabhängig – Selbsthilfe-Projekte initiert und unterstützt. Seit 4 Jahren ist noch ein soziales Öko-Bauernhof-Projekt hinzugekommen.

 

Wie lebt es sich in Russland außerhalb der Metropolen ?

Wie arbeitet man als Journalist ?

Wie frei ist die Presse, die Arbeit der Stiftung ?

Wie funktioniert russische ökologische Landwirtschaft ?

Welche Selbsthilfe-Projekte sind besonders wichtig ?

Wo gibt es Probleme ?

Wie wirkt sich der Zustrom an Flüchtlingen aus der Ost-Ukraine auf die Arbeit aus ?

 

Diese und viele andere Themen möchten wir mit Ihnen und unserem Gast besprechen; er verzichtet auf ein Honorar zugunsten einer Spende an Raduga.

 

Tagesordnung :

19:30 Uhr         Jahreshauptversammlung mit den Jahresberichten aus dem Vorstand

ca. 20:15 Uhr   Vortrag des Herrn Jütte mit Aussprache

 

Seien Sie uns herzlich willkommen !

i.A. Brunhild Hilf


 12.02.2017

 

Verehrte Mitglieder und Freunde der Partnerschaft mit Welikij Nowgorod,

 

im Rundbrief haben Sie von unseren Plänen für das Jubiläumsjahr 2017 erfahren.

Zum Festakt zum Abschluss des Kooperationsvertrages zwischen der Fachhochschule Bielefeld und der Universität W. Nowgorod erwarten wir eine russische Delegation, die aus Universitätsmitarbeitern und Mitwirkenden beim Festakt (z.B. Musiker) und Studierenden bestehen soll.

Es geht um den Zeitraum 18. - 23. Mai 2017. Schön wäre es, wenn wir sie privat unterbringen könnten:

aus festlichem Anlass einen Gast zu beherbergen ist eine Freude für beide Seiten.

Falls Sie sich dazu entschließen könnten, einen (oder zwei) Gäste aufzunehmen, freuen wir uns über Ihre Nachricht an:

 

Dr. Gerlinde Günther-Boehmke - E-Mail: gerlinde.guenther-boehmke@uni-bielefeld.de / Tel.: 05203-1205 oder

Hans-Georg Fischer - E-Mail: abchgFischer@t-online.de / Tel.: 0521-330233.

 

Vielen Dank

 

Brunhild Hilf

i. A. Kuratorium Städtepartnerschaft Bielefeld-Welikij Nowgorod e.V.


 28.10.2016

Dietrich Becker * 8.3.1935 + 13.10.2016

 

Pionier der Städtepartnerschaft zwischen
Bielefeld und Welikij Nowgorod

 

Anfang der 1970-er Jahre war – durch Vermittlung von Harald Poelchau - zwischen Smolensk und Berlin ein deutsch-russischer Lehrlingsaustausch in Gang gekommen. Dietrich Becker, damals im Sozialpfarramt in Berlin, begleitete die deutsche Gruppe. Als bei der zweiten Reise deutlich wurde, dass der direkte persönliche Kontakt von den sowjetischen Behörden nicht erwünscht war, fanden die deutschen Gäste und ihr astrein sächsisch sprechender russischer Partner Mittel und Wege, doch zueinander zu kommen und so den eigenen Gedankenaustausch sowie den zwischen den jungen Bürgern beider Länder zu vertiefen. Letztlich konnten die Mächtigen das dann nicht mehr verhindern.

 

Diese Geschichte ist über 40 Jahre her – und doch so aktuell wie lange nicht mehr. Die Städtepartnerschaft zwischen Bielefeld und Welikij Nowgorod ist in den Menschen lebendig – trotz politischer Krisenzeiten. Das ist zu einem über-

ragenden Teil Dietrich Beckers Verdienst. 1984, kurz nach der Gründung des Kuratoriums, das sich die Anbahnung der Beziehungen zwischen Bielefeld und Nowgorod zum Ziele gesetzt hatte, wurde an ihn die Bitte gerichtet, die Arbeit im Vorstand zu unterstützen – er stimmte zu und prägte diese Arbeit bald nachhaltig. Die vielen Bürgerreisen, die er seit 1986 leitete, brachten Menschen beider Städte zueinander, Menschen mit gleichen Berufen, Interessen, Hobbies, und führten zu tiefen Freundschaften zwischen ihnen. Die Voraussetzung dafür war seine überaus sorgfältige Planung und ein solides Vertrauens-verhältnis zwischen ihm und seinen russischen Partnern, nur so war es möglich, dass einzelne deutsche Gäste oder kleine Gruppen individuell eingeladen wurden in Familien, in den Schulunterricht, in Betriebe, um zu hospitieren und um persönliche Kontakte zu schließen. Davon lebt die Städtepartnerschaft noch heute, das zeigen die erschütterten Trauerreaktíonen von zahlreichen Freunden und Bekannten aus W.Nowgorod anlässlich seines Todes.

 

Manches davon, wie Dietrich Becker unsere Städtepartnerschaft gestaltete, findet man wieder, wenn man sich seinen Lebenslauf anschaut; immer wieder wählt er seinen eigenen Weg, unabhängig von vorgegebenen Mustern, und findet große Befriedigung in der Begegnung mit Menschen, die ihm vertrauen. Dies mögen wenige Entscheidungen seines Lebensweges belegen: geboren in Schwerin, flieht er mit seiner Mutter 1950 nach Hamburg, der Vater ist in einem Arbeitslager in Workuta interniert. Früh verlässt er auf eigenen Wunsch die Schule, um 15-jährig eine Elektromechaniker-Lehre zu absolvieren, legt 1958 im Abendgymnasium das Abitur ab. Er studiert Theologie in Hamburg, Heidelberg und Bonn, heiratet noch als Student, in der Ehe werden drei Kinder geboren. Die Ausbildung und Tätigkeit als Pfarrer erfolgt in der Westfälischen Landeskirche. Nach dem Gemeindepfarramt lehrt er an der Rudolf-Rempel-Schule und erlebt in der Begegnung mit den jungen Menschen seine schönste berufliche Zeit. 2004 heiratet er erneut, seine Frau Marlies Ostendorf teilt mit ihm seine Liebe zur Musik und zu den Bürgern Nowgorods.

 

Wer ihn als Freund und im Kuratorium erlebte, dem wird seine bedächtige Art der Problemlösung, sein Engagement für die sorgfältige Planung von Begegnungen, seine Freude an eigener künstlerischer und journalistischer Gestaltung unserer Publikationen, sein großartiger Humor und blitzender Witz und seine tiefe Bescheidenheit im Gedächtnis bleiben.

 

Brunhild Hilf

 


24.05.2016


23.04.2016

Bielefeld geht auf Reisen

 

In Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Städtepartnerschaft Bielefeld - Welikij Nowgorod e.V. gehen die Bilder Veit Mettes auf Reisen.

Veit Mette fotografierte seine Heimatstadt auf ungewöhnliche und eindringliche Weise. 50 Fotografien, die im Rahmen des Stadtjubiläums entstanden sind, werden jetzt das erste Mal außerhalb der Stadt gezeigt.

Die Bilder werden von Anfang Mai bis Anfang Juni im Zentrum "Dialog" in Welikij Nowgorod gezeigt.

Veit Mette wird während einer einwöchigen Reise Fotografien aus unserer Partnerstadt mit nach Bielefeld bringen

Bevor die Bilder Bielefeld verlassen, möchten wir alle Unterstützer und Freunde der Städtepartnerschaft zu einer kleinen Preview im Büro des Fotografen Veit Mette einladen :

 

Wann: Freitag 29.4.2016 ab 16:30 h

Wo: Meller Str.2 in 33613 Bielefeld (Alte Bogefabrik)


Die Jahreshauptversammlung am 13. April 2016 beschließt mit großer Mehrheit, die Mitgliedsbeiträge rückwirkend zum 01.01.2016 wie folgt zu erhöhen:

Studierende und Schüler 7 € / Einzelpersonen 25 € / Paare 35 €.


 29.04.2016

Kuratorium Städtepartnerschaft Bielefeld – Welikij Nowgorod * e.V.

( * Abkürzung im Folgenden: WN)

 

Jahresbericht 2015

 

3 Mitgliederversammlungen:

11. Febr. Lesung des Moskauer Schriftstellers Sergej Lebedew aus seinem Buch „Der Himmel auf ihren Schultern“

13. Mai   Jareshauptversammlung – allerdings ohne die anschließend geplante Vortragsveranstaltung mit Matthias Platzeck, die
                 dieser am 13.5. abgesagt hatte

23. Nov.  Vortrag des Journalisten Moritz Gathmann über die Situation in der Ukraine und die Beziehungen zu Russland.

 

3 Rundbriefe mit der Einladung zu den MV`s + Presse-Berichten etc.

 

11 Vorstandssitzungen – dazu etliche Arbeitsgespräche in Teilgruppen zu den Versammlungen, aber mehr noch zur WN `er Konferenz im Juni und zum Projekt „Urbanfest“

 

Themen und Aktivitäten:

 

Ökologische und soziale Stadtentwicklung in WN: seit dem Besuch der Voodoo Blues Band anlässlich des Bielefelder Stadt-Jubiläums Ende Juni 2014 korrespondierten wir intensiv mit der Gruppe „Novyj gorod“ (deutsch: „Neue Stadt“) in WN wegen einer Kooperation, die dort im öffentlichen Leben sozial und ökologisch ausgerichtete Reformen anstößt.

In der 3. Augustwoche recherchierten und fotografierten hier zwei Mitglieder der Gruppe mit Unterstützung aus der Stadtver-waltung, von moBiel und anderen kompetenten Partnern. Daraus entstand eine Fotoausstellung für WN im September: „Urbanfest“.

 

Deutsch-russisches Forum: „Alte Brücken bewahren – neue Brücken aufbauen“ :

9. – 11. Juni, ausgerichtet von der Universität in WN

Teilnehmer aus dem Vorstand des Kuratoriums : H.-G. Fischer, Dr. M. Dümmer.

Die Konferenz sendet klare Signale aus der Stadtverwaltung und der Universität in WN zur Fortsetzung der Zusammenarbeit trotz der politischen Krise.

Karten mit den Aquarellen des ehemahligen Soldaten Gottfried Gruners als Geschenke sind der Anstoß zu einer Ausstellung seiner Aquarelle im Mai 2016 im Museum in WN.

 

Kooperation mit der Bielefelder Stadtverwaltung:

Gehaltscent der städtischen Mitarbeiter zum Wohle von sozialen Institutionen/ Initiativen und der Geburtshilfe in WN, deren Besuch im September 2015, Recherche möglicher neuer Gehaltscent-Partner.

20.6.: Bethel athletics: 4 behinderte russische Sportler/innen nehmen teil, im Zusammenhang damit: Recherche zur Behandlung eines jugendlichen Epilepsie-Patienten aus WN, der an den Bethel athletics 2014 teilnahm.

„Radio-Brücke“: Regelmäßige Beschreibung von hiesigen politischen, alltäglichen oder zivilgesellschaftlichen Erfahrungen für das lokale Radio Slavia und deren direkte Sendung, Funktion: Kennenlernen der deutschen Partner und Anstoß zur Reflexion des eigenen Alltags.

EU-Klasse des Betheler Gymnasiums: Auswahl der Bewerber, ihre finanzielle Unterstützung durch Spenden von Kuratoriums-mitgliedern und Begleitung hier.

Theater-Projekt: Kooperation mit dem Malyj-Teatr in WN, Gespräche zur Planung eines Jugend-Austausches für deutsche und russische Teilnehmer.

Erarbeitung einer neuen Website.

Teilnahme an der Partnerschaftskommission der Stadt Bielefeld und an den Sitzungen der Auslandsgesellschaften der VHS

Sichtung von Filmen für künftige filmische Veranstaltungen.

 

PLANUNG & PROGRAMM 2016 :

 

3 Mitgliederversammlungen:

25.2. Martin Hoffmann (Deutsch-russisches Forum e.V.) : Deutsch-russische Städtepartnerschaften in Zeiten der Krise

13.4. JHV + Referat Prof. Dr. Jürgen Feldhoff über Russland heute

Nov. : in Planung

 

dazu: 3 Rundbriefe

 

2 Ausstellungen Anfang Mai in WN:

Gottfried Gruners Aquarelle schöner Orte - an der russischen Front im 2. Weltkrieg, gemeinsam mit Aquarellen eines gleichaltrigen russischen Kollegen im Kunstmuseum.

Veit Mettes Fotografien : Bielefeld – Ansichten einer Stadt

Planung der Bethel athletics am 2. Juli 2016

Planungsgespräche zum 30-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft 2017

Fortsetzung der langfristigen Projekte : Gehaltscent, EU-Klasse, Radio-Brücke, Filmprojekt . . . .

 

 

 

 

 


 29.04.2016

Зарегистрированное общество

«Попечительский совет содружества городов

Билефельд – Великий Новгород*»

(* — в дальнейшем: ВН)

 

                                                Годовой отчёт 2015

 

3 собрания членов общества:

«11» февраля Творческая встреча с московским писателем Сергеем Лебедевым и презентация его книги «Небо на их плечах».

«13» мая Годовое общее собрание — тем не менее, без запланированного доклада Маттиаса Платцека, который сообщил о невозможности приехать 13.05.

«23» ноября Доклад журналиста Морица Гатманна о ситуации в Украине и отношениях с Россией.

 

3 информационных бюллетеня с приглашением на собрание членов общества, а также c актуальными сообщениями из прессы и пр.

 

11 заседаний председательства общества — не считая несколько рабочих встреч отдельных групп при подготовке собраний общества и — в большей степени — при планировании конференции в ВН в июне и проекта «УрбанФест».

 

Темы и события:

 

Развитие экологической и социальной структуры ВН: после визита музыкальной группы «Voodoo Blues Band» в Билефельд в рамках торжественных мероприятий в конце июня 2014 года, посвящённых юбилею города, велась активная переписка с новгородским проектом «Новый город». Предметом диалога был совместный проект, который в итоге должен инициировать социальные и экологические реформы в общественной жизни в ВН.

При поддержке администрации города, транспортной компании «MoBiel» и других компетентных партнёров два участника проекта «Новый город» провели в Билефельде в течение 3-ей недели августа своё исследование и сделали необходимые снимки. В результате поездки в сентябре в ВН была организована фото-выставка в рамках фестиваля «УрбанФест».

 

Российско-германский форум «Сохранить старые мосты, построить новые»: 9–11 июня, по инициативе Новгородского университета.

Участники от председательства общества: Х.-Г. Фишер, Доктор М. Дюммер.

Во время конференции были озвучены твёрдые намерения со стороны администрации ВН и Новгородского университета продолжить сотрудничество между городами несмотря на политический кризис. Подаренные участникам конференции открытки с изображением картин, которые написал акварелью в прошлом солдат Готтфрид Грунерс, инициировали выставку его работ в Новгородском музее в мае 2016 года.

 

Сотрудничество с администрацией города Билефельда:

 

Проект «Центы из зарплаты» муниципальных работников Билефельда с целью сбора средств (указанные в окладе суммы после запятой – центы) для социальных организаций, инициативных групп и учреждений родовспоможения в ВН, посещение этих организаций в сентябре 2015 года, поиск новых потенциальных партнёров проекта

 

«20» июля: проект «Бетель атлетикс» с участием 4-х российских спортсменов с ограниченными физическими возможностями. В рамках проекта запланировано исследование-поиск медицинской помощи страдающему эпилепсией молодому человеку из ВН, который принял участие в проекте «Бетель атлетикс» в 2014 году.

 

«Радио-мосты»: регулярные отчёты о политических, повседневных и гражданско-общественных событиях в Билефельде для новгородской радио-станции «Славия» и передач её сетки вещания. Цель: познакомить новгородцев с немецкими партнёрами, а также проанализировать явления каждодневной жизни Билефельда.

 

«Евро-класс» в гимназии Бетель: отбор участников, их финансовая поддержка через пожертвования председателей общества и сопровождение участников в Билефельде

 

Театральный проект: сотрудничество с новгородским Театром «Малый», переговоры с целью планирования взаимных визитов немецких и российских участников

 

Разработка нового Интернет-сайта

 

Сотрудничество с комиссией города Билефельда по вопросам партнёрских отношений и участие в заседаниях международных обществ Народного университета Билефельда

 

Отбор фильмов для будущих киномероприятий

 

 

ПЛАНИРОВАНИЕ МЕРОПРИЯТИЙ И ПРОРАММА НА 2016 ГОД:

 

3 собрания членов общества:

 

«25» февраля Мартин Хоффманн (Германо-Российский Форум): побратимские отношения между немецкими и российскими городами во время кризиса

«13» апреля Годовое общее собрание + доклад профессора-доктора Юргена Фельдхоффа о сегодняшней России

Ноябрь: в стадии планирования

 

Также: 3 информационных бюллетеня

 

2 выставки в ВН в начале мая:

Совместная выставка в Художественном музее акварелей Готтфрида Грунерса с изображением живописных мест российского фронта во время Второй мировой войны и акварелей его русского коллеги-сверстника

Работы фотографа Файта Меттеса: Билефельд – городские пейзажи

 

Подготовка к проекту «Бетель атлетикс», запланированному на 2-е июля 2016 года

 

Организационные встречи по поводу 30-летнего юбилея побратимских отношений между ВН и Билефельдом в 2017 году

 

Дальнейшая работа над долгосрочными проектами: «Центы из зарплаты», «Евро-класс», радио-мосты, кино-проект и др.


29.04.2016

JHV 13.04.2016 :Vortrag Prof. Dr. Jürgen Feldhoff** :

Erkundigungen in Russland oder Russland und der Westen

 

Der Vortrag hat viele Anstöße zum Nachdenken geboten, von denen hier einige skizziert werden – verbunden mit meinen Fragen und Kommentaren.

Zunächst weist Herr Feldhoff auf das Defizit in der deutschen Russland-Forschung hin: das Institut in Köln, das dies bis 1989 leistete, wurde nach dem Zerfall der UdSSR geschlossen – als habe sich dieser Bereich mit dem Sieg (?) des kapitalistischen Systems über das soziali­stische erledigt.

Ein neues Institut sei in Berlin geplant, das Auswärtige Amt sei beteiligt, im persönlichen Ge­spräch vorher im März äußerte Herr Prof. Feldhoff Bedenken, dass dafür nun der wissen­schaftliche Nachwuchs fehle.

Es gebe kaum gute deutsche Literatur über die Entwicklung der letzten 20 bis 40 Jahre in der ehem. Sowjetunion / in Russland. Empfehlenswert sei das Buch von Ulrich Schmid „Techno­logie der Seele“ (Suhrkamp Verlag, 2015) sowie die monatlich erscheinende Internet-Zeitung „Russlandanalysen.de“ und die Zeitung „Osteuropa“.

 

1. Geschichte

Die Geschichte des 2. Weltkriegs sei auch heute noch bzw. wieder von Bedeutung.

Das Lon­doner Schulden-Abkommen von 1956 hat Deutschland von der Last der Bezahlung des Krie­ges – auch gegenüber der Sowjetunion - und seiner Schuld befreit – zu Recht?

Mit welchen Folgen für den Wiederaufbau des Landes? Geprägt gewesen seien die letzten Jahrzehnte durch die Politik von Glasnost / Pere­stroika des Michail Gorbatschov und die großen wirt­schaftlichen Probleme in der Jelzin-Zeit. Mit Wladimir Putin wurde in Russland eine gewisse Stabilität in der Versorgung der Men­schen und der betrieblichen Arbeitsmärkte erreicht.

 

Wichtige Erkenntnisse über die Persönlichkeit des Präsidenten Wladimir Putin eröffne die Biographie von Fiona Hill & Clifford G. Gaddy mit dem Titel „Mr. Putin – Operation in the Kremlin“ (Brookings Focus Books, 2015). Er sei KGB- und FSB-Mann, Assistent des Vizedirektors der Leningrader Universität gewesen, hatte enge persönliche und dienstliche Beziehungen zu dem verstorbenen Sobtschak, dem Bürgermeister von St. Petersburg, bei dem er Jura studiert habe und den Herr Feldhoff als potentiellen Gründer eines neuen Russlands bezeichnete. Ein anderer Vertrauter sei der frühere Finanzminister Kudrin, der sich für Putins Karriere in Moskau engagiert habe.

Putin selber sehe sich als Außenseiter. Er sei Beobachter. Er verlasse sich auf seine Freunde. Die Letztentscheidungen sind ihm vorbehalten.

 

Den Zusammenbruch der UdSSR sehe Putin als größte Katastrophe nach dem 2. Weltkrieg auch seines politischen Lebens, als Verlust einer in der Welt anerkannten Machtnation an. (Löst diese Betrachtungsweise neue-alte imperiale Bestrebungen aus, gilt dies als Legitima­tion auch des militärischen Handelns?)

 

Seine Rede im Deutschen Bundestag kurz nach seinem Amtsantritt 2000, in deutscher Spra­che gehalten, habe klar seine Erwartungen und seine Befürchtungen formuliert: seine Be­denken, dass die Russische Föderation möglicherweise nicht als gleichwertiger Partner akzeptiert werde. Sie haben sich mittlerweile realisiert.

 

2. Sicherheitspolitik

Ausgelöst worden sei die Krise durch die Auseinandersetzung um das Assoziationsabkom­men der Ukraine mit der EU, in dem der von Herrn Feldhoff zitierte Satz steht, der die prak­tische Zusammenarbeit zwischen der EU und der Ukraine „auch in militärischen Kontexten“ vorsieht – schon eine Programmatik einer NATO-Osterweiterung. Vorgesehen seien u.a. ge­meinsame Manöver mit der Ukraine. Diese habe die Russische Föderation als Bedrohung ihrer Hoheitsrechte (etwa auf der Krim) auffassen müssen. Das o.g. Abkommen sei aber kein Argument für die russische militärische Intervention auf der Krim und in der Ost-Ukraine. Die Folgen der Konfrontation zwischen Russland und der EU habe nun die Ukraine zu tragen.

 

Herr Feldhoff nannte als außenpolitische Erfolge bzw. positive Kooperationen Putins in der jüngsten Vergangenheit die Chemiewaffen-Entsorgung in Syrien, das Minsk II-Abkommen, das Atom-Abkommen mit dem Iran und den Waffenstillstand im Syrien-Konflikt.

 

Die derzeitige Krise habe zur Folge, dass bisherige enge wirtschaftliche Verflechtungen stag­nieren, während kulturelle, wissenschaftliche, städtepartnerschaftliche Verbindungen (noch?) gehalten würden – unterstützt mehr vom deutschen Auswärtigen Amt als von russischer Seite.

 

3. Wirtschaft

Russland sei in einer ernsthaften Wirtschaftskrise – nicht erst seit Putins Amtsantritt, son­dern schon seit 1993/94. Seit dieser Zeit sei die Industrieproduktion nicht mehr systematisch weiterentwickelt worden. Es gebe bzw. gab keine Exportprodukte für den Markt. Das Riesen­geschäft mit dem Öl- und Gasmarkt habe prosperiert, habe echte Dollars erbracht, nun aber werde die Abhängigkeit des Staatshaushaltes von diesem Wirtschaftszweig zunehmend pro­blematisch. Die fallenden globalen Öl- und Gaspreise seit 2014 um mehr als 50% würden da­zu führen, dass westliche Ölfördertechnik derzeit nicht geliefert werde, auch große Investiti­onen hinausgezögert würden. Verschärft habe sich die Situation dann zusätzlich durch die Sanktionen im Gefolge der Krim-Krise. Dies habe zukünftig starke Auswirkungen auf die Kon­sumgesellschaft in Russland, wie steigende Preise, Privatkredite könnten häufig nicht mehr bedient werden.

Die Zentralbank könne zwar den Rubel-Kurs massiv stützen, es gebe aber nach wie vor einen ausgeglichenen Haushalt und Währungsreserven seien weiterhin vorhanden.

Iв 2017 годуn der staatlich durchaus legitimierten Gajdar-Konferenz von 2015 wurden klar große Be­denken zu den mangelnden Investitionen in die Wirtschaft geäußert.

Diese Situation habe für Russland allerdings auch Vorteile. Nach dem Verbot der Einfuhr westlicher Lebensmittel gebe es eine positive Entwicklung bei der eigenen Produktion - in die “Lücke der fehlenden Oetker-Pizzas“ springen nun eigene Rezepturen. Dies befriedige auch den patriotischen Stolz.

Insgesamt gäbe es derzeit keine Hoffnung auf eine grundlegende Besserung.

 

4. Staat und Gesellschaft

Der Zwang zum Sparen im Staatshaushalt führe gerade im Bereich von Bildung, Wissenschaft und Kultur zu einem Rückfahren der Investitionen. Dies habe auch mittel- und langfristig ne­gative Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

Das problematischste Terrain der derzeitigen Entwicklung sei die Stagnation oder sogar der Rückschritt in der Entwicklung zivilgesellschaftlicher Organisationen. Die Essenz von Demo­kratie, dass nämlich Gruppen von Bürgern, Organisationen, Verbände eigene politische For­derungen erheben und in Eigeninitiative eigene politische Leistungen erbringen können, sei auf diesem Wege kaum mehr möglich. Die Zivilgesellschaft sollte eigentlich nicht nur Korrek­tiv, sondern auch treibende, existenzielle Kraft sein.

Im Zusammenhang damit müsse man das russische Staatsverständnis betrachten: es beruhe nicht auf der Vorstellung von Verträgen zwischen Volk und Herrschaft, die die Delegation von Macht regulieren, sondern der Staat sei das glorifizierte Ziel der Gesellschaft. Die Gesell­schaft sei Diener des Staates. Staat und Gesellschaft würden in einer Art prästabilisierter Harmonie stehen. Der Präsident repräsentiere den Staat, beziehe daraus seine Macht, so dass es ein Spannungsverhältnis gebe zur Zivilgesellschaft. Es gelte das Motto „Der Staat ist Mist, aber der Präsident ist gut“. Diese Sicht wird v.a. auch von der russisch-orthodoxen Kir­che vertreten und propagiert.

Solch ein Staat muss sich durch Protest-Demonstrationen herausgefordert fühlen. Die alte stalinistische Bezeichnung „Agent“, die nun für NGO´s verwendet werde, die mit westlicher Unterstützung (auch politisch) arbeiten, sei ein Indiz für dieses Misstrauen und den General­verdacht auf Rivalität. Eine weitere gesetzliche Neuerung bestehe in der Erstellung einer Liste „feindlicher“ Organisationen. Somit gebe es derzeit praktisch keine autonome Opposi­tion.

 

5. Empfehlung

Da auf der offiziellen politischen Ebene derzeit Stillstand oder sogar Rückschritt herrscht, rät Herr Feldhoff dringend dazu, möglichst viele zivilgesellschaftliche Kontakte aufzubauen und die Zusammenarbeit – z.B. in Form von Städtepartnerschaften - nicht abzubrechen, sondern vielmehr zu verstärken. Der Dialog dürfe nicht abreißen. Er empfiehlt u.a., den Petersburger Dialog wieder zu beleben.

 

6. Diskussion

Die ungerechte Verteilung des Reichtums in Russland zeige sich in der Tatsache, dass 110 In­dividuen 35 % des russischen Reichtums besäßen.

Warum gibt es noch immer kein deutsch-russisches Jugendwerk? Herr Feldhoff spricht sich deutlich für eine solche Einrichtung aus.

Ständige Umfragen bestätigen Putins Popularität; allerdings könnten langfristig Brüche dann entstehen, wenn die problematische bzw. kriselnde wirtschaftliche Entwicklung die Befrie­digung von Konsumwünschen fraglich werden lässt.

 

Herr Feldhoff deutet an, dass er Vorschläge machen könne für Einladungen an Personen in St. Petersburg, die unseren Beziehungen förderlich sein könnten.

 

 

Hilf/ Dümmer

19. 04. 2016

 

**Fakultät für Soziologe der Universität Bielefeld und Soziologische Fakultät der Staatsuniversität St. Petersburg

juergen.feldhoff@uni-bielefeld.de


Einladung zur                                                                                                                                                                                    8. März 2016

Öffentlichen Jahreshauptversammlung

am 13. April 2016 um 18 Uhr

in der Ravensberger Spinnerei, Raum 240 (VHS)

Ravensberger Park 1

 

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Tätigkeitsbericht des Vorstands

3. Bericht der Schatzmeisterin

4. Aussprache über die Arbeit des Vorstandes

5. Entlastung des Vorstands

6. Wahl des Vorstands

7. Ausblick auf 2016 und Jubiläumsjahr 2017

8. Verschiedenes


8. März 2016

Sehr geehrte Mitglieder, Freunde und Interessenten an der Städtepartnerschaft zwischen Bielefeld und Welikij Nowgorod!

 

Einladung zur Vortragsveranstaltung in der Ravensberger Spinnerei (VHS R 240)

mit Prof. Dr. Jürgen Feldhoff am Mittwoch, dem 13. April 2016 um 19:30 Uhr

 

Herr Dr. Feldhoff ist neben seiner Arbeit an der Bielefelder Universität seit 1993 an der Soziologischen Fakultät der Staatsuniversität St. Petersburg tätig, wo er einen Magister-Studiengang Gesellschaftswissenschaften leitet. Die russische Gesellschaft kennt er auch durch zahlreiche andere Lehrtätigkeiten an Hochschulen in der Russischen Föderation und ehemaligen Sowjetrepubliken. Am Abend unserer Jahreshauptversammlung wird er uns teilnehmen lassen an seinen

Erkundigungen in der russischen Gesellschaft:

Wie hat sie sich seit der Auflösung der UdSSR und seit Putins Machtantritt entwickelt? Welche Prioritäten setzt die russische Wirtschaft? Wie reagieren sie und der Staat auf die Sanktionen des Westens?

Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft? Wie geht sie um mit der repressiven Politik gegenüber den Nicht-Regierungsorganisationen? Wo und wie agiert die innerrussische Opposition?

Welche Rolle spielt die Kultur und ihre staatliche Förderung oder Steuerung? Welche Freiheiten haben die Medien?

Wie sieht der Alltag der Bürgerinnen und Bürger aus?

Wir freuen uns darauf, von Herrn Prof. Dr. Feldhoffs Erfahrungen zu hören!

Für den Vorstand:

Brunhild Hilf


25. Januar 2016

Einladung zum Vortrag von Martin Hoffmann 

in Vertretung für Matthias Platzeck

(Geschäftsführer des Deutsch- Russischen Forums und des Petersburger Dialogs)  
  

Thema des Vortrages: Deutsch- russische Städtepartnerschaften in Zeiten der Krisen
Ort: Stadtbibliothek
Zeit: Do 25.Februar 2016 um 20:00 Uhr

 

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