Kuratorium Städtepartnerschaft Bielefeld - Welikij Nowgorod e. V.

 
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Bielefelder Tage
Welikij Novgoroder Tage

 23. Jahrgang                                                                                     Nr. 62 / November 2007


Sehr verehrte, liebe Mitglieder und Freunde Welikij Nowgorods !

Wir laden Sie ein zur öffentlichen Mitgliederversammlung

am Montag, dem 26. November 2007 um 20 Uhr

im Raum 240 der Ravensberger Spinnerei (VHS) im Ravensberger Park 1


Nach der aufregenden und erlebnisreichen „Welikij Nowgoroder Woche“ kehrt nun der Alltag wieder ein. Für uns bedeutet dies Besinnung auf Fragen, die unser Verhältnis zu Russland bestimmen, Fragen, die auch in der Vielfalt des Programms der Festivalwoche ihren Platz hatten, aber eher am Rande standen.

Deshalb finden Sie in diesem Rundbrief neben einem anschaulichen Rückblick die Zusammenfassung eines Vortrags über die Entwicklung des Menschenrechts-gedankens in Russland. Der Frage, wie sich in Zukunft die Beziehungen zwischen der EU und Russland gestalten können, wird Frau Dr. Regina Heller nachgehen in ihrem Vortrag am 26. November: Warum verzögert sich die Neuverhandlung eines Partnerschaftsabkommens? Welchen Stellenwert haben demokratische Normen darin gegenüber der sich dynamisch entwickelnden wirtschaftlichen Zusammen-arbeit? Wie – wenn überhaupt – können wir auf die Demokratieentwicklung in Russland einwirken? Was bedeuten die Duma– und Präsidentschaftswahlen in diesem Zusammenhang?

Ja, es ist eine Partnerschaft mit Hindernissen, über die Frau Heller berichten wird. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg und hat promoviert zum Themenbereich Menschenrechte und Bürgerinitiativen.

In der Woche vom 13. bis 20. Oktober haben wir erlebt, wie nah und bereichernd für uns die Bürger unserer Partnerstadt sein können, am 26. November wollen wir gemeinsam nachdenken über die politischen Bedingungen, unter denen wir mit ihnen gemeinsam leben. Ich bin sicher, dass es ein sehr interessanter Abend wird!


Seien Sie herzlich willkommen!



„Ihr seid bestimmt froh, wenn wir alle wieder weg sind“ -

„Aber was werden wir tun, wenn ihr alle wieder weg seid?“

Das letztere war im vergangenen Jahr am Ende der Bielefelder Tage in Welikij Nowgorod die Antwort von Evgenij Gontscharov, dem Vorsitzenden der Freund-schaftsgesellschaft Welikij Nowgorod - Bielefeld, dem Pendant unseres Kuratoriums. Jetzt geht es uns so. Was tun wir?

Erst mal lassen wir nachklingen, was wir erlebt haben, dankbar, dass die Begegnung so gut gelungen ist. Wesentlich dazu beigetragen haben die vielen Bielefelder, die sich liebevoll und umsichtig um ihre Gäste gekümmert haben. So konnten sich die Nowgoroder in unseren Wohnungen wirklich ein wenig zuhause fühlen. Und dann war da das umfangreiche Programm: in einer Woche zwölf Betriebsbesichtigungen, sechs Exkursionen, zwei Gottesdienste, drei Vorlesungen in der Universität und viele kleine und große kulturelle Veranstaltungen. Die Tage begannen mit einer Fahrt zum Soldatenfriedhof und der Gedenkstätte in Stukenbrock.

Mich hat es sehr berührt, dass das Nowgoroder Blasorchester an diesem Ort des Grauens nach der russischen auch die deutsche Nationalhymne gespielt hat. Was mögen die drei russischen Weltkriegsveteranen in dem Augenblick empfunden haben? - Auch sonst hat mich das hervorragende Blasorchester sehr beeindruckt.

Immer wieder haben die Musiker auf dem Alten Markt gestanden und dort sicher viel mehr Zuhörer erreicht, als es in geschlossenen Räumen möglich gewesen wäre. Frau Malyschewa hat dabei gestanden und mit den Bielefeldern gesprochen, sogar Musikwünsche entgegengenommen, die dann vom Orchester gespielt wurden.

Der zentrale Treffpunkt für viele Unternehmungen war der Rathausplatz. Von hier aus konnten unsere Gäste die Stadt entdecken, hier waren die Haltestellen für die Verkehrsmittel in alle Teile Bielefelds, auch die Nowgoroder Busse fanden Platz zum Halten, und in der Rathauskantine konnten die Gäste Mittag essen. Es gab viele Höhepunkte in diesen Tagen, man kann sie nicht alle aufzählen. Dazu gehörten sicher die Eröffnungs- und die Abschiedsveranstaltung im Gymnasium am Waldhof,

bei denen alle Nowgoroder Gruppen und außerdem etliche Bielefelder Gruppen mitgewirkt haben, eine gut besuchte Theateraufführung der Gruppe Zhest im TAM, das Konzert der Gruppe APM im Bunker Ulmenwall (hier beim Eröffnungsabend)

und die gemeinsame Sport-Turn-Tanz-Show Nowgoroder und Bielefelder Gruppen in der Almhalle. Und dann waren da noch die vielen kleinen, nur von wenigen beachteten Auftritte der Nowgoroder Tanzgruppen in Schulen und Altenheimen, die vielen Bielefeldern große Freude bereitet haben.

Noch eine Besonderheit: Der Kunsthandwerker Wladimir Jarish hat in der Volks-hochschule Kurse im Flechten von Birkenrindenkörbchen angeboten. Die dabei waren, konnten anschließend stolz ihr Gefäß mit nach Hause nehmen. Wir hoffen, dass Herr Jarish wieder einmal in unsere Stadt kommt, um den Bielefeldern seine Kunst zu zeigen.

Dietrich Becker


Freundschaft über alle Grenzen

- mit diesem Namen und Programm ließen wir hunderte von gasgefüllten Luftballons am Ende der Begegnungswoche in den sonnigen, blauen Himmel steigen, und sie segelten davon, brachten auf Karten unsere Freude über das Fest mit unseren russischen Freunden zu Fremden, die jetzt reagieren: täglich flattern Grüße zurück zu uns. Manche Ballons landeten nur wenige Straßen weiter, andere sind weit ge-reist: aus dem Sauerland, von der Lahn, aus dem Westerwald, sogar aus dem Elsass und vom Genfer See sind Botschaften zurück gekommen – wir werden sie den Absendern der Ballons zusenden!

Brunhild Hilf


Drei Kriegsveteranen aus Nowgorod zu Gast in Bielefeld

Im Rahmen der „Welikij Nowgoroder Tage“ besuchten drei Veteranen des 2. Weltkriegs aus Nowgorod Bielefeld. Christel und Godehard Franzen hatten sie eingeladen, als Zeichen der Versöhnung und um mit den Veteranen als Zeitzeugen zu diskutieren. Mit großzügigen Spenden der Lionshilfe Bielefeld, der BGW und vieler Privatpersonen konnte der Besuch finanziert werden.

Alexander Popov (85), Vladimir Zhuk (85) und Aleksej Gaponov (81) haben den Krieg in unterschiedlichen Abschnitten erlebt. Alexander Popov war bei Kriegsende mit einer Panzerdivision am Einmarsch in Berlin beteiligt. Vladimir Zhuk hat die grausame Schlacht von Stalingrad miterlebt. Bei Kriegsende war seine Panzereinheit in Königsberg. Aleksej Gaponow war als Marinesoldat bei der Verteidigung Leningrads eingesetzt.

Die drei Veteranen absolvierten ein anstrengendes Programm in Bielefeld. Es begann am Sonntag mit einem Besuch des sowjetischen Soldatenfriedhofs in Stukenbrock. Danach gab es einen Begegnungsabend mit Bielefelder Bürgerinnen und Bürgern. Die Drei berichteten in einer Gesprächsrunde mit ca. 30 Teilnehmern über ihre Kriegserlebnisse. Von Montag bis Freitag besuchten sie dann fünf Bielefelder Schulen, um mit Schülerinnen und Schülern der Oberstufe zu diskutieren. Überall gab es spannende und intensive Gespräche. Die drei Gäste betonten immer wieder, dass die Rote Armee nicht gegen das deutsche Volk, sondern gegen das faschistische Deutschland gekämpft habe. Das, was sie als junge Menschen durchmachen mussten, dürfe sich nie wiederholen.

Am Donnerstag trafen sich die drei russischen Veteranen mit vier ehemaligen deutschen Frontsoldaten zu einem gemeinsamen Abend: fast vier Stunden gemeinsame Erinnerungsarbeit – offen, herzlich, versöhnlich. Eine große Rolle spielte die gemeinsame Sorge um die Zukunft angesichts der vielfältigen Konflikte und kriegerischen Auseinandersetzungen. „Wir müssen viel mehr mit den jungen Menschen sprechen, um ihnen klar zu machen, was Krieg wirklich bedeutet. Nur so kann der Wille zu Frieden und Verständigung gestärkt werden“, war die gemeinsame Auffassung aller sieben Veteranen.

Christel und Godehard Franzen



Menschenrechte in Russland

Im Rahmen der Welikij Nowgoroder Tage und der damit zusammenhängenden Partnerschaftswoche der beiden Universitäten sprach der Philosoph Prof. Dr. Sergej V. Devjatkin aus Welikij Nowgorod über die Menschenrechtsfrage im gegenwärtigen Russland.

Im Gegensatz zu der verbreiteten Enttäuschung im Westen über die Rückschläge im Demokratisierungsprozess Russlands behauptet er, dass sich im Verlaufe einer einzigen Generation das Verständnis von Menschenrechten radikal verändert habe: Sie seien von einem abstrakten, wenigen Menschen zugänglichen Begriff zu einer breit wahrgenommenen Erscheinung der Massenkultur geworden. Diese Entwicklung sei erstaunlich angesichts der Tatsache, dass in Russland kein Martin Luther von der Freiheit des Christenmenschen gesprochen habe und dass auch nicht die amerikanische Auffassung von den heiligen unveräußerlichen, dem Menschen innewohnenden Rechten verbreitet worden sei.

Es sei die französischen Staatsphilosophie gewesen, die in Russland Einfluss gewann und dazu führte, dass die Menschenrechte zum Mittel wurden, mit dem ein starker Staat Anerkennung finden könne bei seinen Bürgern. Große geistige Führer Russlands im 19. Jh. lehnten diese Auffassung vom Recht ab, da sie sie in die Nähe von Gesetzen gerückt sahen: Devjatkin zitiert Tolstoj, der das Recht verachtet, das den Mächtigen erlaubt zu tun, was ihnen nützlich ist, und Dostojevskij, der folglich die Advokaten beschimpft als „Ehebrecher des Gewissens“. Im religiös geprägten gesellschaftlichen Bewusstsein wurde die Idee des Rechts mit Selbstliebe und heid-nischem, weltlichem Lebensstil gleichgesetzt: Mit dieser Idee könne man keine Nächstenliebe von den Menschen erwarten, nur, dass er seinen Nächsten in dessen Selbstentfaltung nicht störe. Mit diesem „moralischen Minimum“ aber könne sich ein russischer Mensch nicht abfinden, er lebe nach höheren moralischen Gesetzen, denen der Liebe und Barmherzigkeit. Endgültig entwertet worden sei die Idee anschließend von den revolutionären Anarchisten Bakunin und Kropotkin und von Lenin, dessen Diktatur des Proletariats unumschränkt habe gelten sollen. So habe bis in die Anfänge der 90-er Jahre des 20. Jh’s. die Frage der Bewahrung der Menschenrechte einen nur peripheren Stellenwert gehabt. Erst allmählich habe sich damals ein Diskurs entwickelt, der menschliche und soziale Probleme mit den Kriterien von Freiheit und Würde maß – eine vollkommen neue Sprache für die Bürger! Und es sei das Vertrauen gewachsen, dass man die eigenen Probleme mit juristischen Instanzen lösen könne.

Bedenklich findet Prof. Dr. Devjatkin ein Dokument des höchsten Leitungsgremiums der Russisch Orthodoxen Kirche vom April 2006, das heißt: „Erklärung über die Rechte und die Würde des Menschen“. Angesichts der Tatsache, dass sich 45% der Bevölkerung als orthodox bezeichnet (und diese große Gruppe umfasst nicht nur einfache Gemeindemitglieder, sondern auch höchste Politiker), muss man den kirchlichen Einfluss auf die Gemüter ernst nehmen. In dieser Deklaration heißt es: “Die Menschenrechte haben als Grundlage den Wert der Persönlichkeit und sollen gerichtet sein auf seine Würde. (...) Wir erkennen die Rechte und Freiheiten des Menschen in dem Maße an, als sie ihm helfen, zum Guten zu streben. (...) Es gibt Werte, die nicht geringer einzuschätzen sind als die Menschenrechte. Das sind Glaube, Moral, Heiligtümer, Vaterland.“ Hier werden, so der Vortragende, die Menschenrechte an Bedingungen geknüpft, an die „Normen der traditionellen Moral und aller historischen Religionen“. Die Idee der Moral verliere so ihren Sinn, liege der doch in der Freiheit der Wahl und des Gewissens.

Die kirchliche Verlautbarung markiere eine Weggabelung im Bewusstsein der Russen: Kehren sie zurück zur alten russischen Vorstellung von den Wechselbeziehungen zwischen Recht und Moral oder entwickelt sich eine klassische freiheitliche Rechtstradition? Seine Parteinahme für letztere verhehlte der Verfasser nicht – und die Chance, auf die Zukunftsfähigkeit Russlands einzuwirken, sei so groß wie nie zuvor.

Zusammenfassung und Übersetzung: Brunhild Hilf


Möglich geworden sind diese für alle ereignisreichen Tage

durch den Einsatz vieler Menschen: Herr OB David hat die Schirmherrschaft für die Begegnung übernommen, und seine Mitarbeiterin Frau Golinja hat für das Treffen weit über ihre dienstlichen Verpflichtungen hinaus gearbeitet; die Nowgoroder Freundschaftsgesellschaft und die dortige Stadtverwaltung haben sich in den letzten Monaten eng mit uns abgestimmt und dadurch die Vorbereitungen erst möglich gemacht; etliche Bielefelder Gruppen haben ihre Termine darauf abgestimmt, mit den Gästen gemeinsame Veranstaltungen zu gestalten, viele Bielefelder haben sich für die unterschiedlichsten Aufgaben eingesetzt und für die Mitglieder im Vorstand des Kuratoriums sind die Belastungen dieser Tage oft über ihre Kräfte gegangen. Aber wer viel gibt, empfängt auch viel, auch das war für uns eine Erfahrung dieser Tage.

Dietrich Becker


Dank für die Bilder

Weil ja nicht alle unsere Mitglieder und Freunde Welikij Nowgorods bei den Veranstaltungen dieser Woche teilnehmen konnten, haben wir, um auch ihnen einen kleinen optischen Eindruck zu vermitteln, viele Bilder in diesem Rundbrief abgedruckt. Wir danken Doris Buschmann, Natalia Feer, Hans-Georg Kiene, Marlies Ostendorf und Armin Sachse, dass sie ihre Fotos dafür zur Verfügung gestellt haben.


Gastfamiliensuche

Anfang März im Zeitraum vom 03.03. bis 12.03.08 kommt eine Gruppe Studierende der bilingualen Fakultät für Pädagogik und Psychologie der Universität Welikij Nowgorod für eine Woche nach Bielefeld. Die meisten haben Deutsch als zweite Fremdsprache. Außerdem singen sie im „Deutschen Chor“ der Fakultät. Wir benötigen wieder Gastquartiere.


Auch unsere nächsten Projekte kosten Geld

Jetzt, im Anschluss an die „Welikij Nowgoroder Tage“, wollten wir Ihnen eigentlich Freuden und Leiden, Alltag und „Sonntag“ der Russen mit einer Reihe von alten und vor allem neuen russischen Filmen näher bringen. Bei der Planung stellte sich heraus, das wir uns das finanziell leider nicht leisten können – Leihgebühr, Kinomiete, Steuern, Versicherungs- und Transportkosten überstiegen unser damaliges Budget.

Die bildungspolitischen Zielsetzungen unseres Vereins lassen sich aber besonders gut mit einer Filmwoche erfüllen, so dass wir dieses Projekt gerne weiter im Auge behalten wollen. Sie können uns dazu ermutigen, indem Sie uns eine Spende schicken. Auch die Programmgestaltung für die Besuchergruppe im März 2008 wird Geld kosten sowie die weitere Unterstützung der Europaklassenschüler. Wir danken Ihnen für jede Unterstützung!

Brunhild Hilf


Im letzten Rundbrief konnten wir ein neu gewähltes Mitglied in unserem Vorstand leider nicht vorstellen, Wasja Rotsel war damals gerade in Welikij Nowgorod. Das holen wir heute nach:

Wasja Rotsel, geboren 1942 in den USA, lebt seit 1970 in Deutschland, seit 1976 in Bielefeld. Seine Eltern haben ihn William genannt, eine russische Professorin hat ihn aber in Wasja (Koseform von Wasilij) umgetauft – und das hat offenbar sein Schicksal besiegelt: B.A., M.A. und Ph.D. hat er allesamt im Fach Russistik/Slawistik absolviert. In Deutschland war er zunächst wissenschaftlicher Assistent an der Uni Münster und dann 30 Jahre lang Mitarbeiter für russische Sprache und Literatur am ehemaligen Oberstufen-Kolleg in Bielefeld. In dem Rahmen hat er an zahlreichen Austauschmaßnahmen mit der Partneruniversität in Nowgorod teilge-nommen.

Als glücklicher Rentner beteiligt sich Wasja an verschiedenen Übersetzungs-projekten, mischt gerne mit im Vorstand des Kuratoriums, und tut auch gerne etwas für die Gesundheit: Wenn er ehrlich wäre, gäbe er zu, in erster Linie – und ent-sprechend seinen noch verbliebenen Möglichkeiten – Ausdauersportler (Rennrad, Laufen) sein zu wollen. Und Trainingspartner sucht er immer.


Herausgeber: Kuratorium Städtepartnerschaft Bielefeld – Welikij Nowgorod e V.

Brunhild Hilf – Schelpsheide 12 – 33613 Bielefeld

Redaktion: Brunhild Hilf, Dietrich Becker und Marlies Ostendorf

Konto des Kuratoriums Sparkasse Bielefeld BLZ 480 501 61, Kto. Nr. 114041


 

 

 

 


Stand: 18.11.07